Nachfolgend finden Sie die Chronik unseres Vereins von den ersten Anfängen bis heute. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchsehen. Sie werden sehen, es hat sich einiges getan :) !

Der Anfang
Eine gesunde Mischung aus Pferdebegeisterung, Großzügigkeit und Idealismus einiger Weniger (drei!) bildete einst den Grundstock für unseren heutigen Reitverein.

 

1962

Am 23. September kauften Hans Graf, Josef Behr und Werner Geiselhardt in Marbach das erste Schulpferd "Eklat II". Im Nebengebäude des Wiblinger Klosters, bei den Rosshändlern Jacobus Markowski bzw. Albert Pallas, fand es in den Brauhausstallungen Platz.
1962
Die Standmiete betrug 5,- DM pro Monat. Die Versorgung mit Heu und Stroh übernahmen in erster Linie Josef Behr und dessen Vater. Landwirt Modest Mayer sen. stellte dafür seine Geräte zur Verfügung.
1962

 

1963 - Der Verein bekommt einen Namen

Ab 1. Februar gab man sich einen offiziellen Rahmen, der mit dem Namen "Reiterclub Wiblingen" zum Ausdruck gebracht wurde. Ein Vereinsregistereintrag beim Amtsgericht Ulm erfolgte aber noch nicht. Dokumentiert ist diese Namensgebung durch eine Mitgliederliste, die folgende Namen aufweist: Hans Graf, Werner Geiselhardt, Josef Behr, Alexander Heese, Peter Höld, Karl Bottenschein, Martin Brandolini. Schon ein halbes Jahr später war das Interesse so stark angewachsen, dass der Kauf eines weiteren Pferdes geplant wurde. Auf der Frühjahrsauktion ersteigerten Josef Behr und Modest Mayer sen. dann das Pferd "Nordpol". Die Bezahlung des Wallachs übernahmen Alexander Heese, Peter Höld, Martin Brandolini und Karl Bottenschein.

Damals gesellte sich auch Dr. Rolf Krause zu den Reitern und erwarb sich in der Aufbauphase des Vereins und der Reitanlagen, bis zu seinem Ausscheiden 1976, bleibende Verdienste. Es ist ganz sicher korrekt, wenn man das Jahr 1963 als den Anfang des offiziellen und organisierten Reitens in Wiblingen betrachtet und als historischen Beginn des heutigen Reit- und Fahrvereins bezeichnet. Zu dieser Zeit gab es schon eine ganze Anzahl Jugendlicher, die dem Reitsport, zum Teil bis heute, erhalten blieben. Die reiterliche Anleitung erteilte damals meist Alexander Heese. Für das Funktionieren des Reitbetriebs sorgte in erster Linie Josef Behr. Das Schulpferd "Eklat" wurde sehr bald zum Martinsreiten eingesetzt und repräsentierte so den Reitclub zusätzlich positiv in der öffentlichkeit.

 

1964

Im Februar kam das dritte Pferd "Burgi" dazu. Die Stute wurde anteilig erworben von Hans Hauser und Dr. Rolf Krause.

Ab diesem Jahr nannte man sich erstmals offiziell "Reit- und Fahrverein Ulm-Wiblingen".

Die offene Reitbahn im Schlossgarten konnte gepachtet und selbstverständlich - in Eigenleistung - hergerichtet werden. Geritten wurde ausschließlich im Freien. Im August trat man in den Württembergischen Landessportbund und den Landesverband der ländlichen Reit- und Fahrvereine in Württemberg ein. Außerdem kam noch ein viertes Pferd, der Wallach "Florian", dazu. "Florian" war das erste ausschließlich durch den Reitverein erworbene Pferd. Alle vier Pferde waren in den angemieteten Brauhausstallungen untergebracht. Zu dieser Zeit stieß auch der langjährige Reitlehrer Hermann Fahner zum Verein und stellte über viele Jahre seine unermüdliche Arbeitskraft zur Verfügung. Ein weiterer guter Geist kam mit Hans Bürzle zu uns. Er sorgte lange Jahre für das Wohl von Reiter und Pferd.

1964

Der Verein zählt in diesem Jahr 12 Mitglieder.

 

1965

Im Juni wurden "Eklat", "Nordpol" und "Burgi" als Turnierpferde beim Hauptverband für Zucht und Prüfung deutscher Pferde eingetragen. Reitunterricht erteilten Hermann Fahner, Hans Hauser und H. Heffner. Die Reitstunde am Sonntag Morgen gab Alexander Heese. Da sich das reiterliche Können bei manchem noch in bescheidenem Rahmen hielt, war es nicht verwunderlich, dass des öfteren ein Pferd sich seines Reiters entledigte, selbstständig durch Wiblingen galoppierte und für Aufregung sorgte. Beachtliche 45 Reiterinnen und Reiter, davon die Hälfte Jugendliche, zählte der Verein. Im Oktober fand der erste Reitertag auf der Wiese vor dem Sportplatz am Binsenweiher unter dem Motto "Der Jugend eine Chance" statt. Geladene Vereine waren: Illertissen, Neu-Ulm, Söflingen und Langenau. Als erste Wiblinger trugen sich in die Siegerliste ein:

  • Modest Mayer â€â€œ Sieger im Jagdspringen der Klasse A
  • Monika Doll â€â€œ Siegerin in der Reiterprüfung

1965

Die jährlich folgenden Reitertage bis 1968 fanden jeweils im Pingstgries (Merkles Wies') statt. Diese herrlich gelegene Waldwiese stellte der Landwirt Josef Merkle in dankenswerter Weise immer kostenlos zur Verfügung.

 

1966 - Eintragung ins Vereinsregister

Um das reiterliche Niveau zu verbessern und den Mitgliedern eine qualifizierte Ausbildung zukommen lassen zu können wurde im Februar Hans Hauser auf einen dreiwöchigen Reitwartlehrgang geschickt. Laut Protokoll der ordentlichen Generalversammlung vom 12. März 1966 hat der Verein 44 ordentliche Mitglieder. Im Mai erfolgte die Aufnahme in den Stadtverband für Leibesübungen. Im Oktober wurde mit der Stadt Ulm ein erster ernsthafter Kontakt wegen eines Platzes für eine Reithalle aufgenommen. Um aber offizielle Verhandlungen führen zu können und um die Gemeinnützigkeit vor dem Finanzamt anerkannt zu bekommen, war es zwingend erforderlich, sich in das Vereinsregister des Amtsgerichts Ulm eintragen zu lassen. Voraussetzung dafür wiederum war es eine 1. Satzung des Reit- und Fahrvereins vorzulegen. Diese wurde am 08. November 66 erstellt. Folgende Mitglieder waren in dieser ersten Satzung bei Eintragung ins Vereinsregister aufgeführt:

  • 1. Vorsitzender: Dr. Rolf Krause
  • 2. Vorsitzender: Josef Behr
  • Reitlehrer: Hermann Fahner
  • Reit- & Jugendwart: Hans Hauser
  • Schriftführer: Winfried Mautz
  • 1. Kassierer: Wilfried Ruß
  • 2. Kassierer: Franz Zwick
  • Vorstandsmitglieder: Werner Geiselhardt, Martin Brandolini, Alexander Heese

Außerdem fanden Verhandlungen mit dem Vermieter der Brauhausstallungen und dem staatl. Liegenschaftsamt wegen überlassung des gesamten Stalles im Schloss statt.

 

1967

Bei der offiziellen Anmeldung des Vereins am 20. März auf dem Amtsgericht Ulm waren Dr. Rolf Krause und Josef Behr anwesend und dokumentierten dies mit ihrer Unterschrift. Der Eintrag ins Vereinsregister erfolgte am 19. Mai. Im Juni wurden die Pläne für die Reithalle eingereicht. Das städtische Liegenschaftsamt sagte seine Unterstützung in der Platzfrage zu. Der Vorschlag des Vereins, der Standort Klostermühle, wurde abgelehnt. Die Stadt erklärte sich aber bereit Platz zu schaffen.

 

1968

Im März kaufte die Stadt das Gelände bei der alten Schleifmühle. Dieses stellte sie trotz großer Bedenken des Vereins zur Verfügung. Der Bebauungsplan wurde genehmigt und an das Regierungspräsidium weitergeleitet.

Im Juli fand eine gemeinsame Sitzung der Vereine Neu-Ulm, Ulm-Söflingen und Ulm-Wiblingen statt, bei der vereinbart wurde, dass jahrlich ein anderer dieser Vereine eine gemeinsame Herbstjagd ausrichten solle. Im August genehmigten auch das Regierungspräsidium und das Straßenbauamt Geislingen den Bebauungsplan. Der Plan sah bereits die neue Straße (B30) vor. Im November ging der Antrag an die Stadt Ulm zur überlassung des Geländes bei der Schleifmühle im Erbbaurecht. Das überfahrtsrecht für den Verein regelte ebenfalls die Stadt. Der stetig wachsende Bedarf an Pferdeeinstellmöglichkeiten veranlasste als ersten Herrn Modest Mayer, seine Pforten für Pensionspferde zu öffnen.

Mitgliederzahl: 101

 

1969

Der Planungsantrag für eine Reithalle ging an die Fa. Hagenmeier, die das Baugesuch (Architekt Maie ) erstellte und einreichte. Das städtische Wiesengrundstück hinter der Klostermühle steht dem Verein von jetzt an für pferdesportliche Wettkämpfe und Turnierveranstaltungen zur Verfügung. Im November erfolgte die Angebotseinholung der Erd- und Betonarbeiten für die Reithalle.

Mitgliederzahl: 87

 

1970 - der Hallenbau

Im April erhielten wir die Baugenehmigung und sofort begannen die Erdarbeiten in Eigenleistung. Im Mai konnten bereits die Betonarbeiten durch die Fa. Häufele erfolgen. Die Hallenbodenunterbauarbeiten erfolgten prompt, wieder in Eigenleistung, so dass die Fa. Hagenmeier noch im selben Monat mit der Aufstellung der Hallenkonstruktion beginnen konnte. Im August war die Halle aufgestellt und verkleidet.

1970

Alle weiter erforderlichen Arbeiten, wie der Einbau der Beleuchtungseinrichtung, der Innenausbau (Tribüne, Hindernisabstellraum, Bande), die Malerarbeiten und die Einbringung des Hallenbodens konnten wieder in Eigenleistung bewältigt werden. Im November dann wurde die Halle mit einer vereinsinternen Feier in Betrieb genommen. Geritten wurde von nun an in der neuen Halle, wenn auch manchmal ein Pferd den Weg hin zur Halle oder zurück in den Klosterhof ohne Reiter zurücklegte...

Mitgliederzahl: 101

 

1971 - Der Stallbau

Die im Februar erfolgte Kündigung der Stallungen im Schlossbau Wiblingen wegen Eigenbedarfs der Stadt Ulm zum 31.12.1972 forderte der Vereinsgemeinschaft einen weiteren finanziellen und arbeitsintensiven Kraftakt ab. Nach dem Bau der Reithalle in der Schleifmühle waren natürlich die Weichen für den zukünftigen Standort des Stallneubaus bereits gestellt.

Mitgliederzahl: 110

 

1972

Den Planungsauftrag erhielt Architekt Maier. Im April stimmte die Mitgliederversammlung den Entwürfen für Stall und "Clubhaus" zu. Im Mai ging das Baugesuch an die Stadt. Im August wurde das Baugesuch genehmigt und sofort begannen, wieder in Eigenleistung, die Erdarbeiten. Den Rohbau erstellte die Fa. Häufele. Die Auffüllarbeiten waren Eigenleistung, wobei 4000m³ Auffüllmaterial erbettelt, selbst angefahren und eingebracht wurden. Nach Abschluss der Maurer-, Betonier- und Auffüllarbeiten konnte im November mit den Zimmereiarbeiten begonnen werden. Im Dezember folgten die Dacheindeckung und die Giebelverkleidung.

1972

Mitgliederzahl: 117

 

1973

Nach Ende des Winters wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Die Elektroinstallation und der Innenausbau liefen komplett in Eigenleistung. Am 1. Juli konnte der neue Stall bezogen werden. Drei weitere Pferde kamen dazu, so dass nun insgesamt sieben Vereinspferde zur Verfügung standen.

Mitgliederzahl: 127

 

1974

Trotz Preiserhöhungen drohten dem Verein, durch stark angestiegene Zinsbelastungen ernsthafte wirtschaftliche Schwierigkeiten. Um diesen zu begegnen wurden in einer Sonderaktion "Bausteinspenden" von 5,- DM für Erwachsene und 2,- DM für Jugendliche erhoben und diese Aktion für die Dauer eines Jahres geplant. Dennoch war die Bilanz des Vereins nicht ganz ausgeglichen und es bedurfte der Mitarbeit aller Vereinsmitglieder, um ein ungestörtes Fortbestehen des Verein zu gewährleisten. Die Gestaltung der Außenanlagen mussten in Angriff genommen werden, die offene Reitbahn mit Egginger Sand aufgefüllt, der Stall verputzt und der Weg vor dem Stall mit Makadam belegt werden.

Mitgliederzahl: 168

 

1975

Die Kostensituation blieb unverändert ernst. Weitere Gebührenerhöhungen waren nicht zu umgehen.

Mitgliederzahl: 163

 

1976

Der Bau von Ablaufschächten mit Anschluss an den Regenwasserkanal auf dem Parkplatz, sowie die Asphaltierung des Gehwegs am Kopfende der Reithalle und dessen Abgrenzung mit Randsteinen, standen an.

Mitgliederzahl: 151

 

1977

Herr Gerhard Ruppert entwarf das bis heute verwendete Emblem des Reit- und Fahrvereins. Erstmalige Herausgabe der Vereinszeitschrift "Satteldruck". In dieses Jahr fiel auch die Einführung des "Motzabends", einer typisch schwäbischen Form der vereinsinternen Kommunikation.

Mitgliederzahl: 158

 

1978

Die Hallenberegnungsanlage wurde vervollständigt. Eine zweite Möglichkeit Pferde extern einzustellen bot sich ab diesem Jahr auf dem Birkenmayer-Hof.

Mitgliederzahl: 167

 

1979

Um die zunehmende Nachfrage nach Unterstellmöglichkeiten von Pferden und weiteren Reitmöglichkeiten zu befriedigen und um somit die Attraktivität des Reitvereins zu erhöhen, versuchte man, die Genehmigung für einen Hallenanbau ( 20 x 40m ) und zusätzliche Außenboxen zu erhalten. Alle eingereichten Baugesuche wurden abgelehnt.

Mitgliederzahl: 228

 

1980

Auf dem Areal des Reit- und Fahrvereins standen neben den Stallungen und der Reithalle ein Allwetteraußenreitplatz mit Beleuchtung sowie ein Trainingsspringplatz zur Verfügung. In der Verlängerung der Reithalle wurde der Sandreitplatz wieder hergerichtet. Im Anschluss an die Stallungen befindet sich unser Vereinslokal, das "Reiterstüble" mit Terrasse.

1980

Mitgliederzahl: 200

 

1981

Der Einbau einer Stallbelüftung und die Anlage der Koppeln konnten in Eigenleistung bewerkstelligt werden.
Mitgliederzahl: 199

 

1982

Der Außenreitplatz erhielt eine Flutlicht-Beleuchtung.
Mitgliederzahl: 203

 

1983

Um die gestiegenen Pferdeeinstellerwünsche befriedigen zu können, wurden die Pferdeständer zu Pferdeboxen umgebaut, zunächst für die Privatpferde. Die Schulpferdestellplätze blieben bestehen. Das Reiterstüble wurde renoviert.

Mitgliederzahl: 210

 

1984

Die Kreuzung Schleifmühleweg und Ulmer Straße bekam einen Spiegel für mehr Sicherheit unserer "Auswärtigen" und der Geländereiter. Das Hallendach musste gewartet und abgedichtet werden.

Mitgliederzahl: 199

 

1985

Der Hängerabstellplatz wurde hergerichtet und die Hallenaußenwand bekam per Eigenleistung eine neue Eternitplattenverkleidung. Die sanitären Anlagen waren reparaturbedürftig und das Vereinsheim erhielt einen Spülmaschinenanschluss.
Der Wall auf dem Turnierplatz wurde abgetragen, eine Hallenberegnungsanlage installiert und der Holzreitplatz erhielt eine Dränage.
Immer mehr Reiter mit eigenen Pferden schlossen sich dem Verein an.
Als dritter Außenstall bestand ab diesem Jahr die Möglichkeit, auch bei Anton Binder an der Illerbrücke Pferde einzustellen.

Mitgliederzahl: 197

 

1972

Den Planungsauftrag erhielt Architekt Maier. Im April stimmte die Mitgliederversammlung den Entwürfen für Stall und "Clubhaus" zu. Im Mai ging das Baugesuch an die Stadt. Im August wurde das Baugesuch genehmigt und sofort begannen, wieder in Eigenleistung, die Erdarbeiten. Den Rohbau erstellte die Fa. Häufele. Die Auffüllarbeiten waren Eigenleistung, wobei 4000m³ Auffüllmaterial erbettelt, selbst angefahren und eingebracht wurden. Nach Abschluss der Maurer-, Betonier- und Auffüllarbeiten konnte im November mit den Zimmereiarbeiten begonnen werden. Im Dezember folgten die Dacheindeckung und die Giebelverkleidung.

1972

Mitgliederzahl: 117

 

1986

Das Stallschlüsselpfand wird erhoben. Schulpferde nahmen an den "Wiblinger Tagen" teil und eine "Fördergruppe für Talente" entstand. Der Schriftzug "Reitverein Wiblingen" ziert von nun an die Halle.

Mitgliederzahl: 199

 

1987

Im "Stübleskeller&qupt; wurden neue öltanks eingebaut. Die Pflastersteine hinter dem Stallgebäude verlegte man in Eigenleistung. Der Stall bedurfte einer gründlichen Renovierung. Während dieser Zeit standen die Pferde in einem Stallzelt.

Mitgliederzahl: 186

 

1988 - 25 Jahre Reitverein!

Jubiläum: Die Festlichkeiten fanden vom 16. bis 18. September statt. Der innere Vereinsbriefkasten dient künftig als "Meckerecke". Eine Erledigungsliste für Vorstand und Ausschuss wurde eingeführt, ebenso ein Stammtisch mit Infos für Mitglieder. Ab sofort ist das Reiten auf dem Illerdamm laut Wasserwirtschaftsamt verboten. Ein Ziegenbock hielt Einzug in den Stall. Der übergang zwischen Halle und Stall wurde gepflastert. Herr Madel stellte dazu die Arbeitsmaschinen zur Verfügung. Mitglieder und Stallpersonal arbeiteten mit. Das Therapeutische Reiten fand sehr großen Anklang.

Mitgliederzahl: 200

 

1989

Das Reitlehrerbüro wurde von der Fa. Scharpf ausgebaut. Der Longierlehrgang fand großes Lob. Aus den letzten beiden Ständern der Schulpferdeseite entstand eine Box. Zur Hallenbodenpflege schaffte man einen Traktor an und das Reiterstüble bekam einen Gasherd. Diskrete Werbung auf Hindernissen und Bandenwerbung eröffnen eine kleine Finanzierungsquelle. Stallcontainer zum Einstellen von zwei weiteren Pferden wurden aufgestellt. Auch der Landwirt Ottmar Raiber stellt, als vierter bäuerlicher Betrieb nahe der Reitvereinsanlage, auf Pferdehaltung um.

Mitgliederzahl: 221

 

1990

Unsere Jugendlichen streichen die Schulpferdeständer frisch an. über die neue, reiterfreundliche Ampelanlage an der Ecke Schleifmühleweg und Ulmerstraße freuen sich besonders unsere externen Reiterinnen und Reiter. Eine Beleuchtungsanlage an der Stirnseite des Stalles und am Waschplatz wurde angebracht. Weitere Containerboxen kamen dazu und mussten mit einem Heizband, als Gefrierschutz für die Wasserleitung, ausgestattet werden.

Erste Verhandlungen über einen Außenreitplatz und den Bau einer zusätzlichen Halle liefen an. Zur Schonung unserer Schulpferde kommt erstmals ein Voltigierübungsgerät zum Einsatz.

Mitgliederzahl: 239

 

1991

Zur zusätzlichen Nutzung des Dachgeschosses erlangte man die Genehmigung, zwei Appartements einzubauen. Ab sofort gilt eine generelle Reithelmpflicht im Unterricht - und das Rauchen in der Halle und auf der Tribüne wird strikt verboten!! Gemäß einem Beschluss des Bauausschusses der Stadt Ulm darf der Verein in einem bestimmten, von der Stadt abgesteckten Rahmen bauen. Diese räumlichen Vorgaben ermöglichen es nicht, eine zweite, vom bisherigen Baukörper getrennte Reithalle im Standardmaß 20x40m sinnvoll unterzubringen. Die nahezu geniale Idee, die neue Halle offen an die bestehende anzufügen, wird sich bei zukünftigen Hallenturnieren sehr bewähren. Zudem lässt die mobile Bandenantrennung beider Hallen es auch zu, am Wochenende eine Reitfläche von 20x60m zur Verfügung zu stellen.

Mitgliederzahl: 256

 

1992 - Baubeginn neue Halle und Stall

Der Auftrag für den Reithallenbau ging an die Fa. Holzbau Schlosser. Die Maurerarbeiten erledigte die Fa. Madel. Dem Hallenbau fielen die gewohnten Koppeln zum Opfer. Die alte Halle erhielt eine neue Beschallungsanlage und das alte Hallentor wurde von einer Schiebetüre ersetzt. Alle Schulpferde sind künftig lebensversichert. Das Stüble musste renoviert werden, und neue Terrassenmöbel verschönern den Außensitzplatz. Das Richtfest des Hallenneubaus fand am 01.November statt.

Mitgliederzahl: 254

 

1993 - Einzug in den neuen Stall

Am 01.08. war der neue Stall bezugsfertig. Die Boxenmiete betrug für eine A-Box mit Fenster 480,- DM und für eine B-Box 450,- DM. Die Sattelkammer und das neue Reitlehrerbüro wurden eingerichtet. Das Stalltelefon bekam einen Anrufbeantworter und das Stüble einen eigenen Anschluss. Eine Anlagenbenutzungsgebühr wird erhoben. Der vergrößerte Reitbetrieb lässt es geraten erscheinen, allgemein verbindliche Regelungen zu schaffen: Betriebs- und Reitbahnordnung sowie ein Hallenbenutzungsplan werden geboren. Die neue Satzung ist in das Vereinsregister eingetragen worden. Zusätzliche Lichtbänder an der Stirnseite erhellen die alte Halle. Ab sofort sind Voltigiermonatskarten in Gebrauch und erstmals kamen Sicherheitssteigbügel zum Einsatz. Die neuen Koppeln wurden in Eigenleistung mit Elektrozaun eingefriedet. Die Zeitschrift "Satteldruck" soll wiederbelebt werden. Im alten Stall wird eine Box zur abschließbaren Werkstatt umgewidmet. Die Containerboxen wurden aufgegeben. Ein Solarium wurde eingebaut, das sofort in Betrieb ging, und ein fester Pferdebeschlagplatz für den Hufschmied geschaffen.

Mitgliederzahl: 273

 

1994

Bei jeder Mitgliederversammlung wird jetzt eine Anwesenheitsliste geführt. Die Containerboxen wurden verkauft. Ein Erste-Hilfe-Kasten musste angeschafft und für alle zugänglich aufgehängt werden. Eine Waschmaschine für Schulpferdedecken steht in der alten Sattelkammer. Entlang der alten Halle pflanzte man blühende Stauden und im alten Stall entstand eine größere Werkstatt. Erforderliche Nachbesserungsarbeiten an der neuen Halle (großes Tor, Dach, Türen und Zwischenbande) erfolgten durch die Fa. Schlosser. Frau Ariane Bär übernimmt das Reiterstüble. Die finanzielle Sicherung des Vereins erforderte Gebührenerhöhungen.

Mitgliederzahl: 298

 

1995

Der Anschluss an die öffentliche Kanalisation musste mitfinanziert werden. Auf dem ehemaligen Springplatz entstehen Koppeln. Für die Jugend wurde ein einachsiger Anhängerwagen gekauft, der nach Eigenrestaurierung als Jugendraum dienen sollte. Das Stüble bekommt einen direkten Ausgang zur Terrasse. Der Auftrag hierfür ging an die Fa. Scharpf. Die Investitionsumlage für Sattelschränke wird in eine monatliche Schrankmiete umgewandelt.

Mitgliederzahl: 315

 

1996

Die Gummiböden unter dem Solarium und am Schmiedeplatz haben sich bewährt. Ein Flohmarkt für Reitsportartikel fand großen Anklang. Zwei Hofentwässerungen laufen noch nicht in die Kanalisation. Der Anschluss wäre evtl. in Eigenleistung möglich.

Mitgliederzahl: 360

 

1997

Erstmals koppelt sich die Reitlehrertätigkeit an die übernahme der Betriebsleitung. In überwiegender Eigenleistung bekommt der Außenreitplatz zum Wasserschutzgebiet hin einen pferdesicheren Abschluss. Die beiden anderen offenen Seiten erhalten eine Holzumfriedung und der Freiland-Dressurplatz eine Abgrenzung 20x40m. Zur effektiveren Pflege des Hallenbodens wird ein neuer Bahnplaner gekauft. Ein beheizbarer Container konnte erworben und fest an der Stirnseite der alten Halle angebaut werden â€â€œ er dient bei Turnieren als Richterturm.

Die offizielle Gründung der Voltigierabteilung ist ein Erfolg.

Mitgliederzahl: 364

 

1998

Der Hallenbau am Raiber-Hof wird vom Verein mit einer gewissen Sorge gesehen. Es wird sich allerdings herausstellen, dass beide Anlagen ausgelastet sind. Zur dringenden Reparatur stand die alte Hallentüre an. Der Reitplatz konnte rechtzeitig zum Turnier ausgebaut werden und hat sich bewährt. Ehrenamtliche Mitarbeiter zu gewinnen wird immer schwieriger! Trotz der Tatsache, dass immer nur dieselben Wenigen, die immer wieder anfallenden Arbeiten erledigen, wird ein genereller Arbeitsdienst verworfen. Der Außendressurplatz bekommt einen neuen Belag und eine Umrandung aus Pfählen und Stangen. Gleichzeitig wird die Quereinteilung der Koppeln in Eigenleistung erneuert und der Spiegel an der kurzen Seite der Alten Halle montiert.

Mitgliederzahl: 402

 

1999 - Hochwasser am 22. & 23. Mai

An Pfingsten bringt die Iller das stärkste Hochwasser seit Menschengedenken. Besorgt beobachtete man den Wasserstand der Weihung, die mit Sandsäcken zum Vereinsgelände hin gesichert werden sollte â€â€œ und dann kam das Wasser entlang der B30. In einer spektakulären Nacht- und Nebelaktion konnten gerade noch rechtzeitig die Pferde in umliegende Stallungen evakuiert werden. Die überschwemmung des Vereinsgeländes hinterließ erhebliche Schäden an Gebäuden, Einrichtung und Außenanlagen. Dank des unermüdlichen Einsatzes vieler Helfer dauerte es nur ca. drei Wochen, bis Stall und Hallen wieder voll nutzbar waren. Aufträge für Fliesensarbeiten, Holztüren und die Hofreparatur mussten vergeben werden. Ein neuer Traktor wurde gekauft und das Stüble bekam einen Erdgasanschluss, nachdem beim Hochwasser der öltank im Keller beschädigt worden war. Auf Antrag einiger Einsteller kann eine der Koppeln als Matschkoppel dienen. Zwischen der neuen Halle und der Stüblesterrasse entsteht eine Schulpferdekoppel. Ein Doppellongenlehrgang und ein Geschicklichkeitswettbewerb fanden statt.

Mitgliederzahl: 409

 

2000

Spring- und Dressurlehrgänge wurden angeboten und ein Reitertag ausgeschrieben. Wiblinger Reiter nahmen am Festumzug in Mähringen teil. In Erinnerung an die überschwemmung im letzten Jahr erstellte man einen Hochwasserstufenplan. Immer wieder gibt es Diskussionen über das ehrenamtliche Engagement: Das Wesen eines Vereins und die möglichen Widersprüche zwischen Individual- und Allgemeininteressen werden ein Thema der Zeit.

Mitgliederzahl: 422

 

2001

Der Euro ist da!
Der Aufbau einer Geschäftsstelle in Nachfolge von Herrn Schönlin muss geplant werden. Die Maul- und Klauenseuche ging in Europa um. Viele Turniere wurden abgesagt.
Ein PSK-Vergleichswettkampf im Voltigieren fand statt. Ein Schulpferd wird für die Voltigiergruppe freigestellt. Unsere Voltigierleiterinnen haben eine Ausbilderqualifikation für das Voltigieren erworben. Eine Satzungsänderung bzgl. der Aufnahme des Reit- und Sportwarts in den Vorstand wurde vorbereitet. Zur besseren Belüftung des neuen Stalles werden ein "Sommertor" vorne und ein Gitterschwenktor zum Heulager hinten angebracht. Als laufende Arbeiten fielen die Schotterung des Weges am alten Mistplatz, die Anböschung sowie dessen Bepflanzung durch die Fa. Glöckler am Dressurplatz und die Verlegung eines Wasserabflussrohres durch den Wall am Springplatz an.

Mitgliederzahl: 427

 

2002

Eine Wohnung über dem alten Stall wird "Geschäftszimmer". Erstmals wählten die Jugendlichen ihren Jugendwart selbst. Die reguläre Amtszeit des 1. Vorsitzenden und die des Schatzmeisters enden im Neuen Jahr. Beide stehen für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Um einer neuen Führungsriege den Weg frei zu machen, tritt die gesamte Vorstandschaft geschlossen zurück.

Mitgliederzahl: 439


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